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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Kita in Bayern – Personal dringend gesucht


(26. September 2019)
Die aktuelle Bertelsmann-Studie „Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2019“ errechnet in Bayern erneut eine große Personallücke an Kitas. Deshalb habe ich die Staatsregierung aufgefordert, längst überfällige Verbesserungen für alle bayerischen Kitas und die dort Beschäftigten auf den Weg zu bringen. Denn die neueste Bertelsmann-Studie zeigt: Wer die beste Kinderbetreuung für unsere Jüngsten will, muss jetzt eine kraftvolle Qualitätsoffensive starten. Mehr Geld für den frühkindlichen Bildungsbereich, eine attraktivere Ausbildung, bessere Arbeitsbedingungen und Verbesserungen für alle Einrichtungsleitungen sind überfällig. So lange es an Grundlegendem fehlt, wäre es klug, die Bundesgelder aus dem Gute-Kita-Gesetz für Qualitätsverbesserungen einzusetzen.

Die heute veröffentlichte Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Kindertagesbetreuung in Deutschland hat ergeben, dass in Bayern Fachkräfte an Kitas fehlen, die Investitionen pro Kind unter sechs Jahren gesunken sind und es großen Nachholbedarf bei den Rahmenbedingungen für das Personal gibt. Gerade bei der Personalausstattung, die wesentlichen Einfluss auf eine hohe Kita-Qualität hat, hinke Bayern den Erfordernissen deutlich hinterher. Laut der Studie fehlen 7.200 Vollzeitkräfte in bayerischen Kitas. Damit zeigt sich wieder, dass Bayern nur Mittelmaß ist, wenn es um gute Betreuungsangebote geht. Besonders erschreckend: Statt endlich mehr Geld in die Hand zu nehmen, sanken die Ausgaben pro Kind zeitweise sogar. So wurden im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr rund 230 Euro weniger (entspricht fünf Prozent) investiert. Diese Entwicklung ist unverantwortlich in Zeiten, in denen Klotzen statt Kleckern angebracht ist, um unseren Kindern wirklich die bestmögliche frühkindliche Bildung zu bieten. Genau dafür werde ich mich auch weiterhin einsetzen!

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