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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

„Demokratie in Gefahr!“ – Klare Ansage zum Kampf gegen Populismus und Hetze beim traditionellen Sozialempfang


(16. Februar 2020)
Zum diesjährigen Sozialempfang sind wieder über 100 Vertreterinnen und Vertreter aus 50 Vereinen, Verbänden und sozialen Organisationen meiner Einladung zum Thema „Demokratie in Gefahr?!“ gefolgt. Wie jedes Jahr waren Haupt- und Ehrenamtliche eingeladen, bei denen ich mich mit dem Empfang für Ihren Einsatz bedanke. Denn es ist nicht selbstverständlich, seine Zeit und Kraft aufzubringen, um andere zu unterstützen.

Auch das diesjährige Thema des Empfangs war bewusst gewählt: Der Anteil an rechtspopulistischer Strömung in Bayern nimmt zu. In Ebersberg gab es rechtsextreme Vorfälle, wie den Überfall auf die Dönerbude oder der antisemitische Chat im Gymnasium Grafing. Aber auch die Vorfälle in Thüringen zeigen: wir dürfen unsere Augen jetzt nicht verschließen und müssen etwas tun. Genau deshalb war es mir wichtig, dieses Thema für den heutigen Sozialempfang zu wählen. Wie wichtig ein großes Engagement gegen rechts ist zeigen auch weitere Zahlen: Jeden Tag werden in Bayern fünf rechtsextreme Straftaten begangen, nach der aktuellsten Statistik aus 2018. Aber auch Hass und Hetze nehmen zu. Eine aktuelle Umfrage unter Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern hat ergeben, dass 80 Prozent der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister schon einmal bedroht wurden. Und gerade soziale Medien führen Hass immer offener zu Tage, sogar in Grundschulen. Doch ein Konzept für den Umgang damit scheint es noch nicht zu geben.


Die Expert:innen des Abends: (von links nach rechts)
Angela Port-Wartenlänger, Matthias Lorenz, Doris
Rauscher, Martha Urban und Anna-Lena Koschig

Warum das so ist und was dagegen getan werden kann haben die diesjährigen Expertinnen und Experten des Empfangs versucht zu beantworten. Martha Urban von der Partnerschaft für Demokratie, Angela Warg-Portenlänger von Bunt statt Braun, Matthias Lorenz von der Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus und Anna-Lena Koschig von der Friedrich-Ebert-Stiftung, waren sich einig: Demokratie ist wichtig und alternativlos – muss aber immer wieder neu gelernt werden. Dafür braucht es Angebote und durchdachte Konzepte. Hier kommen deren Organisationen zum Zug unter anderem mit Bildungs- und Aufklärungsangeboten für alle Altersgruppen. Der Umgang mit sozialen Medien beispielsweise, sollte schon im Kindergartenalter gelehrt werden. Und auch in der Schule regulär verankert sein. Außerdem sei Demokratie eine soziale Bewegung, an der alle beteiligt sind oder sein sollten. Manchmal brauche diese auch Gegenwehr – wie die Wahl in Thüringen gezeigt habe. Der prozentuale Anteil der Menschen, die Populismus, Hass, Hetze und antidemokratische Werte verurteilen, ist zum Glück größer als der Anteil der Menschen, die dem nahe stehen. Deshalb ist es wichtig, gemeinsam aufzustehen, kritisch zu hinterfragen, sich in Debatten einzumischen und weitere Tabubrüche nicht mehr zu dulden. So können die tatsächlichen Verhältnisse in unserer Gesellschaft hervorgehoben werden.

Mein Fazit des Abends: Wir brauchen einen starken Schulterschluss - die Demokratie braucht uns alle!

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