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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Seniorinnen und Senioren bleiben in Bayern oftmals bei der Mobilität abgehängt - Förderung von lokalen Mobilitätskonzepten in Bayern nötig


(15. April 2020)
Seniorinnen und Senioren sind in Bayern in vielen Gemeinden, insbesondere auf dem Land, oft abgehängt. Zum einen fehlt es häufig an öffentlichen Verkehrsmitteln oder an einer ausreichenden Taktung der Angebote, zum anderen kommt bei vielen älteren Menschen eine altersbedingt eingeschränkte Mobilität hinzu. Im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Jugend und Familie setzte ich mich deshalb bereits vor einigen Monaten mit einem Antrag für mehr innovative, lokale und niedrigschwellige Mobilitätskonzepte ein. Ziel war, diese in eine bestehende Förderrichtlinie mit aufzunehmen, um beispielsweise die Anschaffung geeigneter Fahrzeuge oder die Einrichtung einer Koordinationsstelle zur Organisation von regelmäßigen Fahrdiensten, wie zum Arzt oder Behördenbesuche zu ermöglichen. Der Antrag wurde auch einstimmig beschlossen. Der nun erfolgte Bericht der Staatsregierung zur Anpassung der bestehenden Förderrichtlinie ist aber ernüchternd: Laut der Staatsregierung könne eine Anpassung nicht erfolgen, da dies dem Grundsatz der bestehenden Förderrichtlinie wiederspreche. Die Förderrichtlinie unterstützt nur Projekte, die mit einem Kleinbus mindestens neun Personen befördern, und den örtlichen Öffentlichen Personen Nahverkehr ergänzen. Diese Vorgaben sind jedoch für sehr kleine Initiativen bereits eine große Hürde.

Zahlreiche Projekte, wie beispielsweise der Seniorenbus in Fürstenzell im Landkreis Passau oder der Fahrdienst des Fördervereins Senioren in Vaterstetten, müssen sich daher selbst finanzieren. Für mich ist klar geworden: die Staatsregierung will das nicht. Das finde ich weder motivierend für das Ehrenamt, noch seniorenfreundlich. Gerade auch deshalb werde ich einen neuen Antrag einbringen und eine eigene Richtlinie zur Förderung von niedrigschwelligen Mobilitätsangeboten fordern!

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