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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Guten Nachrichten – Volkshochschulen im Landkreis profitieren von Gesetzesänderung!



(30. Juli 2021)
Betretungsverbote, Kontaktbeschränkungen, ausgefallene Kurse und große Unsicherheit – von diesen Herausforderungen in der Corona-Pandemie waren auch die Volkshochschulen im Landkreis Ebersberg im vergangenen Jahr massiv betroffen. Vor allem die dadurch wegbrechenden Kursgebühren rissen ein großes Loch in die Kassen der Volkshochschulen. Doch nun ist Hilfe auf dem Weg: Eine Änderung des Erwachsenenbildungsförderungsgesetz macht es möglich, dass die Verluste der Volkshochschulen, vor allem auch der kleineren oder der in kommunaler Trägerschaft wie in Grafing besser ausgeglichen werden können. Die Zuschüsse für die Förderung im Jahr 2022 berechnen sich eigentlich anhand der Statistik aus 2020 – das wäre jetzt zu Corona-Zeiten fatal gewesen und hätte auch für unsere Volkshochschulen starke Einbußen bedeutet. Der Beschluss in der letzten Sitzungswoche im Landtag ist ein wichtiges Signal für die Erwachsenenbildung in Bayern!

Mit der Gesetzesänderung, die interfraktionell von den demokratischen Fraktionen im Bayerischen Landtag eingebracht wurde, wurde nun erreicht, dass die statistischen Zahlen aus 2019, nicht wie eigentlich von der Systematik her aus 2020, zugrunde gelegt werden. Damit werden finanzielle Schwierigkeiten abgefedert, die bislang nicht vollständig von staatlichen Hilfsprogrammen getragen wurden. Gerade Volkshochschulen in kommunaler Trägerschaft, wie unsere Volkshochschule Ebersberg – Grafing - Kirchseeon - Markt Schwaben, konnten nicht vom Landesprogramm Corona-Schutzschirm profitieren, denn Volkshochschulen in kommunaler Trägerschaft sind von diesen Hilfen ausgeschlossen.

Auch die Leiterin der vhs und Geschäftsführerin des Zweckverbandes Kommunale Bildung, Dr. Martina Eglauer, begrüßt diese Gesetzesänderung und zeigt sich erleichtert: „Dass für die BayEbFöG-Förderung 2022 nochmals die Statistik des Jahres 2019 zugrunde gelegt wird, bedeutet, dass die VHS mit stabilen Zuwendungen vom Freistaat Bayern rechnen kann.“

Als Abgeordnete, vor allem aber auch als Mitglied des Trägerausschusses des Zweckverbands kenne ich die Sorgen und finanziellen Nöte der Volkshochschulen gut. Sie leisten einen großartigen Beitrag zum lebenslangen Lernen – egal ob mit Sprachkursen, Kunst- und Kulturangeboten, politischer Bildung, Vorträgen oder Exkursionen. Auch in den schweren Zeiten der Pandemie haben sie flexibel auf die Situation reagiert, beispielsweise durch digitale Angebote oder kleinere Kurse im Sommer. Ich hoffe, dass die Erwachsenenbildung nun mit finanzieller Planungssicherheit in das neue Semester starten kann.

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