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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Gefahr von Altersarmut in Bayern: Mindestlohn von zwölf Euro und mehr Angebote für Kinderbetreuung!



(12. Oktober 2021)
Bayern ist eines der reichsten Bundesländer in Deutschland. Viele Spitzenverdiener – wenig Arbeitslosigkeit. Und dennoch sind im Freistaat mehr Seniorinnen und Senioren armutsgefährdet, als in anderen Bundesländern: Mit einer Quote von 24,8 Prozent war 2019 jede vierte Seniorin in Bayern von Armut bedroht. 2007 war es noch etwa jede Fünfte, das zeigt eine neue Datenerhebung. Dazu passen auch die Zahlen des DGB-Rentenreports: 81 Prozent der Frauen (und 45 Prozent der Männer), die 2019 in Rente gingen, beziehen eine Rente unterhalb der Armutsgrenze. Eine besorgniserregende Tendenz!


Die Zahlen zeigen auch: Insbesondere Frauen sind von Altersarmut betroffen. Die CSU-Staatsregierung hat jahrzehntelang den Ausbau der Kinderbetreuung vernachlässigt und als Teufelszeug deklariert. Frauen konnten häufig nicht lohnarbeiten und waren von ihren Ehemännern abhängig. Altersarmut kann dann eine direkte Folge sein - die CSU trägt die Verantwortung für die Situation der Frauen, die jetzt im Alter in Armut leben. In den letzten Jahren ist in der Kinderbetreuung viel passiert, aber es gibt nach wie vor zu wenig Krippenplätze sowie Hortplätze für Kinder im Grundschulalter.

Für die Zukunft ist es entscheidend, den Niedriglohnsektor auszutrocknen - mit einem Mindestlohn von zwölf Euro. Eine Million Menschen in Bayern würden direkt davon profitieren. 40 Prozent der erwerbstätigen Alleinerziehenden mit minderjährigen Kindern in Bayern sind im Niedriglohnsektor beschäftigt und stehen schon qua ihrer Familiensituation mit einem Bein im Armutsrisiko. Für sie wäre ein höherer Lohn ein Schutz gegen Altersarmut. Das habe ich auch im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk deutlich gemacht.

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