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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Expertenanhörung: Zugang zu bayerischen Krisendiensten für Menschen in Not ausbauen



(15. Oktober 2021)
Nach der gemeinsamen Expertenanhörung von Gesundheits- und Sozialausschuss im Bayerischen Landtag habe ich mich gemeinsam mit meiner Kollegin Ruth Waldmann, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion, dafür ausgesprochen, das Psychisch-Kranken-Hilfegesetz (PsychKHG) nachzubessern und die Empfehlungen der Fachleute umzusetzen. Alle Expertinnen und Experten machten deutlich, dass Unterbringungen in der Psychiatrie zu senken seien und Zwangsmaßnahmen so weit wie möglich verhindert werden müssen.

Wichtig ist uns daher, sozialpsychiatrische Dienste gesetzlich zu verankern, flächendeckend auszubauen und personell ausreichend auszustatten. Denn nur so erhalten Menschen mit einer psychischen Belastung schnelle und unkomplizierte Hilfe. Zudem müssen Kinder und Jugendliche mit seelischen Problemen in den Fokus genommen und mehr Angebote geschaffen werden. Durch die Corona-Krise haben seelische Krankheiten gerade unter Kindern und Jugendlichen stark zugenommen. Sie benötigen daher eine Betreuung, die gezielt ihren Bedürfnissen entspricht. Die bayerischen Krisendienste müssen daher so ausgebaut werden, dass sie auch diesen Anforderungen gerecht werden.

Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass die Verbesserungsvorschläge der Expertenanhörung eine stärkere Berücksichtigung finden, um so auch die Rechte und Stellung der Betroffenen zu stärken. Beispielsweise solle ein sogenannter Landespsychiatriebeirat als übergreifendes und beratendes Qualitätssicherungsorgan und als Impulsgeber für die Weiterentwicklung der psychiatrischen Versorgung eingesetzt werden. Wenn die Mehrheitsfraktionen schon eine Anhörung zur Evaluation des Psychisch-Kranken-Hilfegesetz machen, dann müssen sie auch offen dafür sein, dringende Verbesserungen vorzunehmen!

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