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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Unterstützung von Bundesebene für ausreichend Lärmschutz und bestandsnahen Trassenbau



(6. April 2022)
Auf meine Einladung war der bayerische Bundestagsabgeordnete Jan Plobner zum Ortstermin in Grafing Bahnhof, Elkofen und Kirchseeon. Konkret, ging es um die Anliegen des Landkreises rund um den Brenner Nordzulauf. Denn er ist Mitglied im Verkehrsausschuss und thematisch zuständig für den Transeuropäischen Verkehr – darunter fallen auch der Brenner-Basis-Tunnel und seine Zulaufstrecken. Ich habe mich sehr gefreut, dass wir mit Jan Plobner von Anfang an in eine tolle Zusammenarbeit treten konnten und er sich nun direkt vor Ort ein Bild von der Situation gemacht hat. Er ist bereits sehr gut informiert, hat ein offenes Ohr für genau unsere Anliegen und ist bereit uns tatkräftig zu unterstützen!


Die Standorte des Besuchs waren ganz bewusst gewählt und wurden jeweils von fachlich versierten Mitgliedern der Bürgerinitiativen begleitet. Mit dem Zug kommt Jan Plobner aus München nach Grafing gefahren und fährt damit schon einen Teil der Strecke ab, um die es vor allem bezüglich des Lärmschutzes nach Neubaustandard geht. Nach einem kurzen Blick auf Grafing Bahnhof und den Streckenverlauf aus München, geht es zum nächsten Stopp - Elkofen. In Elkofen erklärt Florian Solfrank ausführlich die Situation und geht dabei besonders auf die geplanten neuen Trassen und deren Problematiken ein. Aktuell sieht man noch freie Wiese, doch die wäre mit den geplanten Trassen die Landschaft in dieser Form stark beeinträchtigt. Solfrank erläutert, warum der Bau am Bestand möglich sei und Herausforderungen, wie enge Kurvenradien oder die vorgegebene Geschwindigkeit, lösbar sind.


Letzter Stopp ist Kirchseeon. Hier erläutert Alexander Höpler, Leiter des von Bürger:innen gegründeten Arbeitskreises Bahnlärm, das Lärmschutz nach Neubaustandard an der gesamten Strecke dringend notwendig ist. Hier sind bisher keine Lärmschutzmaßnahmen geplant, obwohl Bestand und Neubautrasse aufeinandertreffen und die Belastung für die Anwohnner:innen enorm wird. Grund ist, dass für Bestandsstrecken andere gesetzliche Vorgaben gelten, als für Neubaustrecken. Auch Peter Brückner, Anwohner in Trudering und dort in einer Bürgerinitiative aktiv, kann aus Münchner Sicht ergänzen, dass der Lärmschutz bis nach München zwingend notwendig ist. Der Bestand läuft sehr nah, zum Teil durch Wohngebiete hindurch. Keiner ist gegen die Verlagerung auf die Schiene, aber die Anwohner:innen brauchen Schutz!

Jan Plobner hörte zu und unterstützt die Anliegen. Er war auch selbst bereits mit dem Bahnbeauftragten Herrn Josel im Austausch und wird sich auf Bundesebene für die genannten Forderungen einsetzen und Gespräche mit den zentral wichtigen Abgeordneten führen. Es ist genau dieser Schulterschluss mit der Bundesebene den wir brauchen, denn hier werden letztendlich die Entscheidungen getroffen. Leider können wir auf Landesebene keinen direkten Einfluss nehmen, da die Entscheidungskompetenzen beim Bund liegen. Ich hoffe inständig, dass wir nun gute Lösungen finden werden, wenn weiter so eng zusammenarbeiten!

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