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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Mit MdB Claudia Tausend auf Landkreistour – bezahlbarer Wohnraum und Fachkraftbedarf als zentrale Herausforderungen der Region



(1. August 2022)
Auf meine Einladung hin war die Münchner SPD-Bundestagsabgeordnete Claudia Tausend mit mir in der vergangenen Woche auf Landkreis-Tour. Schwerpunkte unserer Gesprächsreihe waren der bezahlbare Wohnraum, die Zukunft der Arbeit und die Suche nach neuen Fachkräften. Deutlich wurde dabei wieder einmal: Ohne bezahlbaren Wohnraum steigt der Fachkräftemangel in unserer Region weiter an. Und nur mit guten Arbeitsbedingungen können sich Fachkräfte den Wohnraum im Speckgürtel Münchens leisten.

Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist das Ziel der Wohnungsgenossenschaft Ebersberg eG. Neben steigenden Baukosten sind für Vorstand Mario Kurtek und Aufsichtsratsvorsitzenden Albert Hingerl vor allem fehlende Grundstücke ein Problem. Abhilfe schaffen würde die Aufnahme der Genossenschaften in den Wohnungspakt Bayern und ein erleichterter Zugang zu Bauland. Wichtig wäre, dass freie staatliche Grundstücke endlich nicht mehr zum Höchstpreis verkauft, sondern vergünstigt an die Kommunen abgegeben werden. Das würde vor Ort mehr Gestaltungsspielraum eröffnen - darin waren wir uns einig. So könnten auch mehr lebenswerte Wohnquartiere mit Begegnungsflächen und einem guten Angebot der Nahversorgung mit Bildungsangeboten, Einkaufsmöglichkeiten oder Ärzten entstehen.


Im Gespräch mit (v.l.n.r.) MdB Claudia Tausend,
Aufsichtsratsvorsitzender Albert Hingerl, Vorstand
Mario Kurtek

Im Gespräch mit Sonja Ziegltrum, Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Ebersberg sowie den IHK-Vertretern Hubert Schöffmann und Jochen Wiegmann diskutierten wir über den Fachkräftemangel in der Region. Um diesem entgegen zu wirken braucht es eine Stärkung der dualen Ausbildung und des Handwerks durch attraktive Strukturen und ein gutes Einkommen. Heute liegt der Fokus vieler junger Menschen auf einer akademischen Laufbahn, dabei sind Ausbildungsberufe für manche viel passender. Oftmals wissen die Schulabgänger gar nichts von den vielfältigen Möglichkeiten – hier muss der Freistaat mit besseren Angeboten zur Berufsorientierung gegensteuern, gerade auch an Gymnasien. Neben Maßnahmen für mehr Nachwuchs über die Ausbildung müssen aber auch die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse beschleunigt und gute Rahmenbedingungen für junge Eltern bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie geschaffen werden. Allein im Landkreis Ebersberg seien dieses Jahr 350 Ausbildungsplätze nicht besetzt, berichteten die IHK-Vertreter. Und: „Frauen sind das größte Fachkräftepotential.“


Austausch mit dem IHK-Regionalausschuss – v.l.n.r.
Hubert Schöffmann (Leiter der Abteilung Berufliche
Ausbildung), MdB Claudia Tausend, Sonja Ziegltrum
(Vorsitzende IHK-Regionalausschuss Ebersberg), MdL
Doris Rauscher, Jochen Wiegmann (Leiter des Referats
Wirtschaftspolitik, Regionalausschüsse
Wirtschaftsregion München)

Das bestätigten auch Kreishandwerksmeister Johann Schwaiger und Brigitte Berger, stellvertretende Obermeisterin der Friseur-Innung Ebersberg. Sie plädieren für den schnellen Bau einer Berufsschule im Landkreis Ebersberg und passgenaue Unterstützung für junge Menschen, die Hilfe benötigen beim Übergang von der Schule in den Beruf oder bei der Suche nach einer für sie passenden Ausbildung.


Austausch mit der Handwerkskammer Ebersberg –
v.l.n.r. MdL Doris Rauscher, MdB Claudia Tausend,
Brigitte Berger (stv. Obermeisterin der Friseur-
Innung), Johann Schwaiger (Kreishandwerksmeister)

Claudia Tausend und ich wollen uns für diese Themen auf Landes- und Bundesebene weiter einsetzen. Ziel muss es doch sein, dass jeder junge Mensch den beruflichen Weg gehen kann, der zu ihm passt. Und wenn das ein Ausbildungsberuf ist, ist das großartig – denn was würden wir als Gesellschaft ohne Handwerker, Gärtner oder Mechaniker machen? Dafür braucht es dann aber auch die passenden Ausbildungsstrukturen, Unterstützung im Bedarfsfall und gute Arbeitsbedingungen mit einem Gehalt, das für die hohen Lebenshaltungskosten in der Region reicht.

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