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Betreuung ist mehr wert!
Was wäre unsere Gesellschaft ohne Menschen, die für andere da sind? In Erziehung und Pflege etwa leisten viele Außerordentliches. Dafür verdienen sie unsere höchste Wertschätzung. Fakt ist aber: Fast jede Arbeit wird besser bezahlt als der Dienst am Menschen. Die staatlich vorgegebenen Rahmenbedingungen der betreuenden Berufe sind mangelhaft. Gemeinsam mit Ihnen will ich sie verbessern. Dafür werbe ich mit meiner Kampagne "Betreuung ist mehr wert!".

 

 

 

 

Mitsprache von Seniorinnen und Senioren stärken!



(8. November 2022)
Ältere Menschen haben in Bayern zu wenig Möglichkeit zur Mitgestaltung ihrer eigenen Anliegen. Heute wurde in der Plenarsitzung das Seniorenmitwirkungsgesetz der Staatsregierung diskutiert – dieser ist jedoch bei Weitem nicht ausreichend, denn er bringt keinerlei wirkliche Verbesserung für die Seniorinnen und Senioren!

Schätzungen zufolge wird im Jahr 2028 jeder dritte Mensch in Bayern über 60 Jahre alt sein. Damit steigt die Anzahl der Seniorinnen und Senioren auf über 4,14 Millionen. Viele Menschen, die sich stärker vertreten sehen möchten – deshalb habe ich bereits 2017 einen Entwurf für ein Seniorenmitwirkungsgesetz vorgelegt, das Kommunen gesetzlich verpflichten soll, Seniorinnen und Senioren das Recht einzuräumen, sich verlässlich einbringen zu können. Der nun vorgelegte Gesetzentwurf der Staatsregierung ist dagegen nur eine Farce: Ich will, dass Kommunen sich um die Belange dieser stark wachsenden Altersgruppe stärker kümmern müssen. Gerade auf kommunaler Ebene sind die politischen Mitwirkungsmöglichkeiten von Seniorinnen und Senioren derzeit sehr unterschiedlich, Freiwilligkeit allein reicht nicht!


Titel: Pressekonferenz mit Franz Wölfl, Vorsitzender der
LSVB

Geht es nach CSU und Freien Wählern, bleiben die Mitwirkungsrechte für ältere Menschen optional, also ohne verlässliche Regeln oder Mindeststandards für eine Beteiligung. Unverständlich ist auch, warum auf das Wissen über die eigenen Nöte und Bedarfe nicht zurückgegriffen werden soll. Meine Forderung: Das Augenmerk auf gemeindlicher und auf Landesebene stärker auf die spezifischen Interessen und Bedürfnisse von Menschen in jedem Alter konzentrieren und deshalb bayernweit Seniorenvertretungen einrichten. Bislang haben nur 346 von 2.056 Gemeinden, Märkten und Städten in Bayern einen demokratisch legitimierten Seniorenbeirat. Von einem flächendeckend umgesetzten Recht auf Mitbestimmung sind wir meilenweit entfernt!

Diese Haltung habe ich in meiner Rede zum Gesetzentwurf, aber auch in einer Pressekonferenz mit der LandesSeniorenVertretung Bayern (LSVB) am Vortag deutlich gemacht, Unterstützung bezüglich der verlässlichen Verankerung gibt es u. a. auch von der LSVB, der AWO und dem VdK.

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